a-headerbanner12022017

 

 

 

FC PREUSSEN - TUS ROHDEN-SEGELHORST 1:2 (0:0)

Schade! Preussen konnte eine mega-erfolgreiche Saison nicht mit einem weiteren Glanzpunkt krönen. Ganz im Gegenteil: Der souveräne Meister verabschiedete sich in die Kreisliga mit einer 1:2-Niederlage gegen den TuS Rohden-Segelhorst.
 Auch wenn das Ergebnis am Ende keine Rolle spielte, gewurmt hat es Mannschaft, Betreuer und die rund 100 Zuschauer im Weserbergland-Stadion schon. Zu gerne wäre das Team um Kapitän Özkan Ünsal mit einem Sieg in die Sommerpause gegangen  Umso mehr, da eigentlich die Revanche für die Hinspiel-Niederlage auf dem Wunschzettel aller stand. Doch es sollte nicht sein. Weil zum einen etliche Stammspieler wie die Top-Goalgetter Ümit Öczelik und Granit Karaliti fehlten, weil zum anderen dem Team nach dreiwöchiger Pause der Spielrhythmus fehlte, und weil schließlich viele Akteure nicht ihre Normalform abrufen konnten. Fazit ohne Wenn und Aber: Das waren nicht die Preussen, die über die gesamte Saison hinweg das Bild der Kreisklasse bestimmten und als Aufsteiger zum Titel und Aufstieg marschierten. Das alles gegen einen hoch motivierten TuS Rohden-Segelhorst, der taktisch glänzend eingestellt war und die Schwächen des Meisters gnadenlos zu Toren nutzteunjd zu einem unterm Strich auch verdienten Erfolg kam.
Das Spiel am Sonntag bei besten Bedingungen im Weserbergland-Stadion passte in keinster Weise zur bisherigen Saison der Preussen. Als Aufsteigewr in die 1. Kreisklasse gestartet, wurde die Mannschaft schnell zum Maß der Dinge und avancierte nach den ersten Partien zum Titel- und Aufstiegsfavoriten. Nach der glänzenden Spielserie im vergangenen Jahr, kam der Preussen-Express bedingt auch durch einige personelle Ausfälle in diesem Jahr ins Stottern.  Mit 51 Punkten aus 22 Spielen und 86:29 Toren wurde der Durchmarsch ins Kreisoberhaus des Fußballs souverän geschafft. Das ausgerechnet zur Meisterfeier die dritte Saison-Niederlage kam, das fühlte sich an wie ein schlechter Witz nach dieser insgesamt so beeindruckenden Saison der 07er!

 

 

FC FLEGESSEN/S. - FC PREUSSEN 1:1 (0:0)

Magerkost im Süntel: Meister Preussen musste sich beim FC Flegessen mit einem 1:1 (0:0) zufrieden geben. So enttäuschend das Ergebnis klingen mag, so schlecht fühlt sich dieses unerwartete Remis angesichts der Voraussetzungen nicht an.  Denn beim letzten Auswärtsspiel der Saison plagten den FC gravierende Personalsorgen. So fehlte der im Derby gegen Tündern verletzte Goalgetter Granit Karaliti ebenso wie die beiden Starostin-Brüder Thomas und Waldemar sowie David Engelbrecht, und auch Fabio Mercia sowie Daniel Schütten mussten anfangs auf der Ersatzbank Platz nehmen. Wie groß die Aufstellungssorgen des FC waren, machte Torwarttrainer Hajo Vollmer deutlich: Er wurde  in der 74. Minute als Feldspieler eingewechselt…
Die zwangsläufig in Flegessen aufgebotene Mannschaft spielte nie zuvor in dieser Formation, und so konnte sie die 26 Punkte, die sie vom Gastgeber trennen, nie zum Ausdruck bringen, und erst in den Schlussminuten erhielt die Partie ihre Würze: Erst fälscht Marvin Günther in der 89. Minute einen Ball zur Preussen-Führung ins eigene Tor ab, und als alle den damit schon nicht mehr für möglich gehaltenen 17.Saisonsieg des FC eingefahren glauben, im Gegenzug ein Foul im 07-Strafdstoß, und Christian Herr verwandelt in  der 90. Minuten den Elfmeter zum 1:1!

 

 

HSC BW TÜNDERN III - FC PREUSSEN 1:6 (1:1)

Der HSC BW Tündern zeigte sich als vorbildlicher Gastgeber, der FC Preussen hingegen nicht als Gast, der etwas zu verschenken hat: Vor dem Anpfiff gratulierten die Schwalben 07 zur Meisterschaft und spendierten eine Kiste Bier, das Dankeschön des FC hingegen fiel weniger freundlich aus. Denn die Preussen schenkten den Blau-Weißen sechs Treffer ein und feierten damit einen ungefährdeten Sieg im Nachbarschaftsderby.
Im Spiel des Tabellenersten beim Tabellenletzten wurde erst im zweiten Abschnitt der Klassenunterschied deutlich. Zwar dominierte der Meister vom Anpfiff weg  das Geschehen, zwar ging er durch Burak Erdogan auch erwartungsgemäß (6.Minute) in Führung und erspielte sich weitere gute Chancen, schon frühzeitig das Derby zu entscheiden, doch entweder kam der letzte entscheidende Pass nicht an, oder aber vor dem BW-Tor wurde zu umständlich agiert oder aber es fehlte beim Abschluss das nötige Quentchen Glück. Da war es mehr als ärgerlich, dass die Tünderaner bei einem ihrer wenigen Offensivversuche die 07-Abwehr überrumpeln und den Ausgleich (Mengerßen, 21.Minute) erzielen konnten.
Der Pausentee und die Ansprache der Trainer muss einmal mehr gefunkt haben. Denn kaum war Halbzeit 2 angepfiffen, durfte binnen vier Minuten zweimal im Preussen-Lager gejubelt werden, und wieder war es der diesmal überragende Burak Erdogan, der das Leder im Schwalben-Nest unterbrachte: 2:1 in der 48. und 3:1 in der 52. Minute. Drei Treffer in einem Spiel und dazu noch seine ersten in dieser Saison: Es war der Tag des Burak Erdogan. Er zeigte, wie wertvoll er für diese Mannschaft sein kann. Genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn Granit Karaliti, mit 19 Treffern bisher die Nr.1,  konnte nur angeschlagen spielen und musste nach der Pause ausgewechselt werden, während Umit Oczelik nach seiner Hochzeit noch Trainingsrückstand hat und nicht wieder 100prozentig fit ist.. Und ein zweiter Spieler aus dem „2.Glied“ nutzte seine Chance: Matin Walizahdah kam in der 57. Minute für Burak und sorgte nach dem 4:1 von Daniel Engelbrecht (78.) mit einem Doppelpack (80./87.) für das am Ende auch in dieser Höhe verdiente 6:1. Und noch ein Akteur verdiente sich an diesem Abend ein Sonderlob: Hajo Vollmer. Da sowohl Sascha Helbig als auch Marcin Karpicziak passen mussten, feierte der Torwarttrainer sein Comeback zwischen den Pfosten und das mit Bravour: War er beim 1:1 noch machtlos, so verhinderte er mit zwei Glanzparaden weitere Gegentreffer!

 

 

GERMANIA REHER - FC PREUSSEN 2:5 (2:2)

Der FC Preussen ist am Ziel: Meisterschaft in der 1. Kreisklasse und damit der Aufstieg in die Kreisliga sind seit Sonntag, 16.46 Uhr perfekt. Nach dem am Ende ebenso klaren wie verdienten 5:2 (2:2) bei Germania Reher durfte frühzeitig gefeiert werden, weil der TSV Nettelrede beim SV Hajen 0:1 verlor!
Verrückte aber schöne Fußballwelt: Im Schneegestöber machte der FC Preussen bereits drei Spieltage vor Saisonende sein Meisterstück. Dabei zeigte die Mannschaft von Ansgar Stelzer und Marcel Poehler ihr für dieses Jahr typisches Gesicht: frühe Führung, dann einen Gangt zurück geschaltet, nicht mehr so motiviert und engagiert und schon wurde aus dem 1:0 ein 1:2, ehe nach dem Ausgleich endlich der erhoffte und erwartete Ruck durch die Mannschaft ging und am Ende ein deutliches 5:2 zu Buche stand. So wie das Team um Özkan Uensal mit dem enorm starken Granit Karaliti in Halbzeit 2 aufspielte, so gut und zielstrebig, so konzentriert und auch so kämpferisch stark sah man die 07er nach der Winterpause noch nicht. Und diese Steigerung war auch erforderlich, um die Germanen zu besiegen. Die Gastgeber zeigten 60 Minuten eine Top-Leistung und sorgten immer wieder mit ihrem schnörkellosen Spiel für brenzlige Situationen vor dem Preussen-Tor, bevor sie dem ständigen Druck des Tabellenführers Tribut zollen mussten und kräftemäßig nachließen.
Bereits der erste Angriff des Spiels brachte das erste Tor. Mit seinem 18. Saisontreffer sorgte Granit Karaliti für das 1:0, doch Germania Reher liess sich nicht schocken, fand einfache Mittel, die brüchige FC-Abwehr zu knacken und führte nach 21 Minuten 2:1. Trotz klarer Überlegenheit, mehr als der Ausgleich durch David Engelbrecht Sekunden vor dem Pausenpfiff, sprang für 07 nicht heraus. Dafür aber nach dem Wechsel: Die Defensive stand besser, das Passspiel klappte, nach vorn war fortan richtig Zug drin, und vor allem wirbelten da im Sturmzentrum Granit Karaliti und der eingewechselte Burak Erdogan. Die Folge: drei schön herausgespielte Treffer durch Granit Karaliti (68.), Daniel Schütten (73.) und Fabio Merci (82.) zum klaren 5:2.Einziges Manko: Die mitgereisten 07-Fans waren schon auf dem Heimweg, als die Meldung vom Sieg des SV Hajen über Nettelrede die Mannschaft erreichte und der Meisterjubel angestimmt wurde

 

 

 

 

FC PREUSSEN - SG HAMELN 74 II 0:0

Preussen in der Krise: Nach dem überraschenden 2:3 in Hamelspringe kam der Spitzenreiter gegen die Reserve von Landesligist SG Hameln 74 nicht über ein torloses Remis hinweg. Im Titelrennen dürfte der erneute Punktverlust allerdings ohne Folgen bleiben, zumal Germania Reher (theoretisch chancenreichster Verfolger) bei der SG Flegessen ebenfalls nur unentschieden spielte.
Patient Preussen Hameln: Nach der schweren Grippe vom Vorwochenende zeigten sich die Schützlinge von Marcel Poehler und Ansgar Stelzer noch nicht erholt, aber schon auf dem Wege der leichten Besserung. Doch das reichte nicht, um die Gäste von der Heinestraße zu besiegen. Dazu fehlte die geistige ebenso wie die körperliche Frische. Zwar war den 07ern der Wille anzusehen, doch mit der Laufbereitschaft und dem Durchsetzungsvermögen konnte keiner zufrieden sein.
Es gibt interessante 0:0-Spiele, und es gibt solche wie das an diesem Sonntag vor rund 90 Zuschauern im Weserbergland-Stadion: Keine Mannschaft konnte spielerische Akzente setzen, viele Fehlpässe  und mehr Mittelfeldgeplänkel als spektakuläre Torraumszenen. So blieb das Spanneste die Antwort auf zwei Fragen: Können die Preussen doch noch Kapital aus ihrer Überlegenheit schlagen, und wo nur ist die gravierende Überlegenheit aus dem vergangenen Jahr geblieben?
Das Spiel gab nur eine Antwort. 07 hätte vermutlich noch Stunden gebraucht, um die SG-Abwehr zu knacken, Zu ideenlos lief das Spiel nach vorn.  Chancen  blieben absolute Mangelware. So gab es bezeichnenderweise erst in den Schlussminuten die verheißungsvollsten Angriffszuge und die ersten ernsthaften Bewährungsproben für SG-Keeper Schnelle. Frage 2 nach dem Warum  für den Verlust der Souveränität blieb dagegen unbeantwortet. Aber für jedermann sichtbar: Dem Tabellenführer fehlt derzeit der Akteur, der die entscheidenden Akzente setzt. Panikmache ist dennoch fehl am Platz. Auch nicht bei denen, die schon das Spiel bei Verfolger Germania Reher vor Augen haben …

 

 

TSV HAMELSPRINGE - FC PREUSSEN 3:2 (2:1)

Dass diese Preussen je so schwach spielen können, das war eigentlich nicht vorstellbar. Doch beim Tabellenvorletzten in Hamelspringe präsentierte sich der FC völlig neben der Spur und kassierte zurecht die zweite Niederlage der Saison – 2:3 nach 90 Minuten, in denen beim Spitzenreiter nichts zusammenpasste und kein 07er Normalform erreichte.
Ein Spielfeld in katastrophalen Zustand, einige fehlende Leistungsträger – doch all das kann nicht als Entschuldigung für diesen Auftritt der Preussen hinhalten. Zwar begann gegen den kampfstarken und mit einer tollen mannschaftlichen Geschlossenheit auftretenden, aber fußballerisch eher hausbackenen TSV für den FC alles nach Maß. Bereits in der 5. Minute war es ausgerechnet David Engelbrecht, der noch bis zur Winterpause das Hamelspringer Trikot trug, der den Tabellenführer in Front brachte. Doch mit seinem sehenswerten Treffer endete das Positive am Spiel der 07er. Was folgte, war ein in dieser Form seit Monaten von dieser Mannschaft nicht gesehenes Fehlpass-Festival. Stock- und Abspielfehler en masse, keine Laufbereitschaft, kein Biss in den Zweikämpfen, das waren nicht die Preussen, die zur Übermannschaft dieser Liga wurden und mit Meilenstiefeln der Kreisliga entgegensteuern. Der Gastgeber zeigte, wie man es auf diesem Geläuf machen muss: Schnörkellos und mit unbedingtem Siegeswillen nutzte der TSV seine Konterchancen eiskalt und drehte bis zur Pause die Partie. Auch wenn die Preussen nach dem Wechsel noch mehr Spielanteile hatten, zum Besseren änderte sich kaum etwas. Ganz im Gegenteil: noch ein Konter, noch ein Tor zum 1:3. Zwar keimte nach Granit Karalitis Anschlusstreffer in der 86. Minute noch einmal Hoffnung auf, doch die vermeintliche Schlussoffensive war so wie das ganze Spiel der Preussen: ein Satz mit nix ….

 

 

 

 

FC PREUSSEN - SV HAJEN 3:2 (1:1)

Wie heißt es doch so schön: Wer solche Spiele gewinnt, wird Meister. Das 3:2 gegen den SV Hajen war ein solches. So konnten die Preussen am Ende über drei weitere wichtige Punkte auf dem Durchmarsch in die Kreisliga jubeln, aber ein jeder der 07er wusste: Ein Glanzstück war das nicht, was wir da im Weserbergland- Stadion abgeliefert haben …
Der 22. Heimsieg in Folge, der neunte in dieser Saison war das Ergebnis von fußballerischer Schwerstarbeit gegen einen SV Hajen, der einem nach den 90 wenig begeisternden 90 Minuten sogar ein wenig leidtun konnte. Denn das Team aus dem Weserdorf lieferte eine engagierte Partie ab, zeigte vom Anpfiff weg Leidenschaft und Siegeswillen und stand am Ende doch ohne Zählbares da. Das auch, weil sich die Preussen nach der Pause steigerten und in gut 15 starken Minuten ihr wahres Potential zeigten. Für die erste Halbzeit, die man aus Preussensicht ganz schnell vergessen sollte, bezeichnend: Offensivspiel mit Ziel und Verstand gab es auf beiden Seiten nicht, und für die Treffer zum 1:1-Pausenstand mussten zwei Strafstöße herhalten – der erste nach einem Foul zum 0:1 für den SV durch Niklas Ebeling (28.), der zweite nach einem Handspiel zum 1:1 durch Daniel Schütten (44.).
Wie schon gegen den TSV Nettelrede wurde das Spiel des Spitzenreiters in Abschnitt 2 zielstrebiger und besser – zumindest zwischen der 50. und 65. Minute, und wie schon gegen Nettelrede war es wieder Fabio Mercia, der mit einer energischen Einzelleistung die Entscheidung einleitete: In Minute 57 startete er ein Solo und liess mit einem 22m-Schuss SV-Torwart Timo Geisler keine Chance. Als nur sechs Minuten später David Engelbrecht seinen ersten Treffer im 07-Dress erzielte, schien die Messe gelesen. Doch weit gefehlt: Der SV Hajen gab sich längst nicht geschlagen und machte mit dem 2:3 in der 69. Minute alles noch einmal spannend …

 

 

FC PREUSSEN -TSV NETTELREDE 2:1 (0:1)

Der FC Preussen marschiert weiter schnurstracks Richtung Kreisliga: Nach dem hat erarbeiten 2:1-Erfolg über den bärenstarken TSV Nettelrede sind Meisterschaft und Aufstieg in greifbare Nähe gerückt.
.Alle, die vorher nur über die Zahl der Eier (Tore), die Preussen auch dem Tabellenvierten ins Nest legen würde, diskutierten, wurden schnell aus allen Träumen gerissen: Nicht 07, sondern der TSV diktierte das Geschehen und ging durch seinen Top-Torjäger Jos Homeier bereits nach acht Minuten in Führung, und dieses  überraschende 1:0 entpuppte sich von Minute zu Minute verdienter, und hätte der FC an diesem Ostersamstag nicht so viel Glück gehabt, das Spiel wäre zugunsten des krassen Außenseiters bereits nach 30 Minuten entschieden gewesen – dreimal fehlten den Nettelredern nur Zentimeter zu weiteren Treffern. Die gut 120 Zuschauern trauten ihren Augen nicht: vertauschte Rollen mit Preussen, die sich einen verkorksten Tag hatten andrehen lassen. Denn nichts wollte im ersten Abschnitt so richtig klappen. Viele Abspielfehler, viele verlorenen Lauf- und Zweikampfduelle und ohne den schmerzlich vermissten Daniel Schütten eine Abwehr, die erst langsam und spät zu sich fand. „Klassemannschaften zeichnen sich dadurch aus, dass sie solche Spiele nicht  verlieren“, konnte sich am Ende der spannenden Partie Toni Kierakowitz doch noch freuen. Der sportliche Leiter des FC erlebte in der zweiten Halbzeit eine Preussen-Mannschaft, die sich ganz anders präsentierte: zielstrebig jetzt, zweikampfstark und vom Willen des unbedingten Gewinnenwollens beseelt. Und sie wurden für den großen Aufwand belohnt: Kapitän Özkan Ünsal glich per Foulelfmeter zum 1:1 (68.) aus, und Granit Karaliti vollstreckte in der 80. Minute zum umjubelten 2:1. Auch wenn der TSV nie aufgab und noch einmal alles auf eine Karte setzte, in der Schlussphase hätten die Preussen noch auf 3:1 erhöhen können – erst landete ein Heber von Karaliti an der Latte, dann wurde ein Treffer unverständlicherweise nicht anerkannt.

 

 

FC PREUSSEN - SG KÖNIGSFÖRDE/HALVESTORF 2:0 (0:0)

Die Revanche ist geglückt, der FC feiert seinen 12. Punktspielsieg der Saison und steuert weiter schier unaufhaltsam hoch in die Kreisliga: Mit 2:0 (0:0) gewannen die Preussen gegen die SG Königsförde/Halvestorf und leisteten damit Wiedergutmachung für das überraschende 1:1 im Hinspiel.
Klare Erfolge auf heimischem Geläuf, das ist bisher in dieser Saison für die Mannschaft von Marcel Poehler und Ansgar Stelzer die Regel gewesen: sechs Spiele, sechs Siege und das mit 36:5-Toren. Doch gegen die SG Königsförde/Halvestorf  gab es keinen Kantererfolg, sondern das, was man schlichtweg als Arbeitssieg bezeichnet. Die Spielgemeinschaft erwies sich als der unbequeme, schwer zu spielende Gegner. Wie im Spätsommer, als die Preussen zwar drückend überlegen waren, dennoch aber über ein 1:1 nicht hinauskamen, überzeugte sie mit großem Einsatzwillen und taktischer Disziplin, baute vor dem eigenen Tor ein Bollwerk auf und startete einige gefährliche Konter. Da an diesem Sonntagnachmittag vor gut 100 Zuschauern die Chancenverwertung  bei den Preussen sehr zu wünschen übrig ließ, dauerte es bis zur 54. Minute, ehe das erlösende 1:0 fiel: Fabio Mercia erwischte das Leder perfekt und drosch es unhaltbar für SG-Keeper Artjom Grincenko in die Maschen, und als Ümit Oczelik nur drei Minuten später das 2:0 markierte, schien alles entschieden. Doch weit gefehlt. Die SG einerseits gab sich längst nicht geschlagen, und die 07er ließen sich, warum auch immer plötzlich das Heft aus der Hand nehmen. Die Folge: einige gute Chancen der Gäste, die entweder jedoch kläglich vergeben oder aber vom guten Sascha Helbig im FC-Tor vereitelt wurden.
Fazit: Die SG Königsförde verkaufte sich auf dem Kunstrasenplatz besser als jedes andere Team der Liga zuvor,  der 2:0 –Erfolg des Spitzenreiters war zwar ohne den großen Glanz, aber  mehr als verdient.

FC PREUSSEN - SG MARIENAU/COPPENBRÜGGE 7:0 (4:0)

Start nach Maß in die entscheidende Punktspielserie: Mit 7:0 (4:0) fertigte der FC Preussen die in allen Belangen unterlegene und überforderte SG Marienau/Coppenbrügge ab und  betonierte damit Platz 1 noch ein Stück mehr ein: Neun Spiele vor Schluss liegt der Aufsteiger zwölf Punkte vor dem neuen Tabellenzweiten TuS Rohden-Segelhorst.
Granit Karaliti erzielte bereits nach elf Minuten das erste Pflichtspieltor des Jahres für Preussen und wurde zum großen Matchwinner. Denn seinem 1:0 ließ der Goalgetter noch drei weitere Treffer zum 3:0, 5:0 und zum7:0 folgen. Für die weiteren 07-Tore sorgten Ümit Öczelik (2:0/13.Minute), Thomas Starostin (4:0/32.) und Besart Rrusta (6:0/52.), und wenn das Team nicht, was durchaus verständlich ist, zwischendurch die Zügel ein wenig hätte schleifen lassen, wäre der Erfolg noch deutlicher ausgefallen. Die Gäste aus dem Ostkreis, eh schon die auswärtsschwächste Truppe der Liga, hatten vom Anpfiff dem zuweilen sehr ansehnlichen Offensivspiel der Elf von Ansgar Stelzer und Marcel Poehler nichts entgegen zu setzen und verdienten sich durch ihre gute und faire Einstellung Beifall. Vor allem im Vorwärtsgang brachten die Schützlinge von Jens Giger nur wenig zustande. Ihre wenigen Chancen vereitelte FC-Keeper Marci n Karpiczak.
Im Preussen-Team war vom Beginn an der Wille erkennbar, im 13. Punktspiel den elften Sieg einzufahren und zudem die makellose Heimbilanz auf nunmehr sechs Erfolge in sechs Partien auszubauen. Alle Akteure zeigten eine hohe Laufbereitschaft  und präsentierten sich zweikampfstark und über weite Strecken der Begegnung kombinationssicher.

 

 

 TSV GROSSENWIEDEN - FC PREUSSEN 1:7 (1:4)

Von Krise keine Spur: Tabellenführer FC Preussen gab in Grossenwieden die beste Antwort nach der überraschenden ersten Punktspielniederlage in Rohden. Er feierte im Weserstadion einen ebenso eindrucksvollen wie klaren 7:1-Sieg.
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ine merkwürdige Stimmung vor der Auswärtspartie beim Tabellenelften:  Irgendwie hat die unnötige Niederlage in Rohden die Mannschaft getroffen, ein wenig zumindest von dem Selbstbewusstsein, mit dem die Mannschaft von Marcel Poehler und Ansgar Stelzer bisher die anderen Teams der 1. Kreisklasse zu Statisten degradierte, schien dahin. Doch der Schein täuschte, und das bekam der TSV Grossenwieden, der gehofft hatte, einen verunsicherten Tabellenführer anzutreffen,  gleich zu spüren. Schon in der 1. Minute das, was die Elf von Jörg Pydde um jeden Preis vermeiden wollte: in Rückstand geraten - Fabio Mercia traf zum frühen 1:0 der Preussen. Doch der TSV antwortete mit dem schnellen 1:1, und erst als Granit Karaliti  mit einem Doppelpack (25./44.) und Maxi Magerkurth (31.) den 4:1-Pausenstand markierten, waren die Kräfteverhältnisse endgültig geklärt, und auch nach dem Wechsel zahlte sich das, was Jörg Pydde mit „„Preussen kam wesentlich besser mit dem tiefen Boden zurecht und war trotz des Wetters spielerisch sehr stark“ umschrieb, in Toren aus: Magerkurth, Daniel Schütten und erneut der starke Fabio Mercia machten den 7:1-Sieg perfekt. Und der hätte durchaus sogar noch höher ausfallen können: Wie schon in Rohden ( 5 x Alu) hatten die 07er eine innige Freundschaft mit dem Aluminium geschlossen und trafen fünfmal das „Gebälk“, und dazu stand der beste Grossenwiedener zwischen den Pfosten: Bastian Gau.

 

 

 

 

TUS ROHDEN-S. - FC PREUSSEN 2:0 (1:0)

Es musste ja mal passieren, und an diesem Sonntag passierte es: Der FC Preussen verlor erstmals nach 33 Partien wieder ein Punktspiel: Beim TuS Rohden-Segelhorst kassierte der Spitzenreiter eine 0:2 (0:1)-Niederlage. Am 8-Punkte-Vorsprung auf den zweitplatzierten TSV Nettelrede allerdings änderte das nichts, da der TSV ebenso überraschend daheim gegen den HSC BW Tündern III 2:3 verlor.
Andrej Glkanz und Ali Berjawi – diese Namen werden sich die Preussen wohl lange merken! Es sind die Namen der beiden Spieler des TuS Rohden-Segelhorst, die mit ihren Treffern für die Preussen-Niederlage sorgten: Glkanz verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:0 (14. Minute), und Berjawi markierte das entscheidende 2:0 (71.). Der Erfolg des Kreisliga-Absteigers, der bisher wenig in der Saison zustande brachte und weit abgeschlagen wohl nichts mehr mit Meisterschaft und Aufstieg zu tun haben dürfte, war verdient. Von den 07ern kam viel zu wenig. Vor allem in der ersten Halbzeit war nichts von dem zu sehen, was die Mannschaft von Ansgar Stelzer und Marcel Poehler zuletzt so ausgezeichnet hat und zum souveränen Tabellenführer machte. Nach dem Pausentee präsentierte sich der FC weit zielstrebiger, endlich nahmen die Preussen die Zweikämpfe an, endlich klappte das Pressing, endlich war Feuer in ihrem Spiel. Doch es reichte an diesem Nachmittag nicht. Weil einerseits irgendwie ein jeder im blauen Dress einen gebrauchten Tag erwischt zu haben schien und zuvor selten gesehene Fehler und Unsicherheiten zeigte, und weil anderseits Pech dazu kam: Allein fünfmal prallte das Leder vom Aluminium des TuS-Tores zurück, und ein jeder der zuletzt so oft verwöhnten 07-Fans musste das Gefühl bekommen, dass –egal wie groß die Chance auch sein würde  –  kein Tor mehr  für die Nr.1 der Liga fallen würde. Und so kam es …

 

 

FC PREUSSEN - FC FLEGESSEN/SÜNTEL 7:2 (3:2)

Auch die bisher auswärts so starke SG Flegessen/Süntel konnte die Preussen auf ihrem Siegeszug nicht stoppen. Vor 150 (!) Zuschauern feierten die 07er mit dem am Ende deutlichen 7:2 (3:2) den 9. Sieg im zehnten Punktspiel der Saison.
Trotz des mehr als deutlichen Erfolges waren Ansgar Stelzer und Marcel Poehler mit ihrer Mannschaft nicht zufrieden. Die erste Halbzeit, so ihr Ärger, sei grottenschlecht gewesen. Das bezog sich vor allem auf das Defensivverhalten. Viel zu weit wenig von den Gegenspielern, keine Ordnung und in Zweikämpfen ohne Biss – das war wohl der Grund, warum die Elf vom Süntel 1:0 in Führung (9.) gehen und warum sie noch das 2:3 (36.) erzielen konnte. Gut, dass Preussen immer Spieler in ihren Reihen hat, die den ganz großen Unterschied ausmachen und die auch an einem Tag, wo beim Tabellenführer wenig zusammenpasst, ihre Mannschaft auf Siegkurs bringen können. An diesem Sonntag war Granit Karaliti ein solcher: Er trug sich gleich viermal (!) in die Torschützenliste ein, ganz wichtig dabei: Mit seinen Treffern zum 1:1 (22.) und zum 2:1 (27.) leitete er nach dem verschlafenen Auftakt und dem Rückstand die Wende ein. Nach Ümit Özceliks 12. Saisontreffer zum 3:1 (36)  schien alles klar, doch das 2:3 der SG machte zur Pause alles noch einmal unnötig spannend.
In Halbzeit 2 gabs für die Trainer kaum noch Anlass zur Kritik. Die Umstellung in der Abwehr machte sich schnell bemerkbar: Mit Daniel Schütten im Abwehrzentrum spielte die Defensive wie die eines Tabellenführers: Die Gäste kamen kaum noch zu Chancen, und die wenigen machte Keeper Sascha Helbig zunichte. Dazu stimmte das Spiel nach vorn, insbesonders wenn die Preussen Tempo aufnahmen. Serdar Uenal sorgte mit seinem ersten Saisontreffer (46.) für die schnelle Vorentscheidung, ehe Granit Karaliti mit seinem zweiten Doppelpack (53./77.) alle Zweifel am Sieg des FC beseitigte. Für den Schlusspunkt sorgte schließlich Fabio Mercia  mit dem 7:2 (90.).

 

 

FC PREUSSEN - HSC BW TÜNDERN III 5:2 (2:2)

Prima! Die Preussen bleiben auf Erfolgskurs. Das 5:2 im Nachbarschaftsderby gegen den HSC BW TündernI III bedeutete im neunten Spiel den achten Sieg und die Fortsetzung der langsam unheimlich werdenden Serie von Spielen ohne Niederlage.
Vor 125 Zuschauern wurden die Preussen allerdings gefordert wie lange nicht mehr, und der Tabellenführer musste gegen die wie erwartet höchst motivierten und kämpferisch enorm starken Nachbarn sogar zweimal einen Rückstand aufholen. Erst war Thomas Starostin unglücklicher Eigentorschütze zum 0:1 (13. Minute), dann brachte Chris Abraham nach dem 1:1 von Daniel Schütten (24.) die Schwalben erneut in Führung (43.). Doch der Jubel der Gäste war kaum verhallt, da markierte Sekunden vor dem Pausenpfiff Ümit Özcelik mit seinem schon neunten Saisontreffer den Ausgleich.
07-Trainer Marcel Poehler und Ansgar Stelzer mussen in der Kabine wohl den richtigen Ton und die passenden Anweisungen gefunden haben. Denn in Abschnitt 2 wirkte der Spitzenreiter weit stärker und machte dann den am Ende verdienten und klaren Erfolg mit einer imponierenden Leistung vor allem bis zur 70. Minute perfekt – 51. Minute: Ümit Özelik markiert das 3:2, 53.Minute: Fabio Mercia wird im Strafraum gefoult, Daniel Schütten verwandelt vom Punkt sicher zum 4:2, 67. Minute: Ümit Özcelik krönt seine gute Vorstellung mit seinem dritten Tor zum 5:2 - Endstand. Marcel Poehler: „Entscheidend heute war, dass wir nach den Rückständen schnell zurückgekommen sind“. Und einmal mehr erhielt Niels Remmert ein Sonderlob vom Coach. Zu recht.

 

 

FC  - GERMANIA REHER 7:0 (0:3)

Der nächste meisterliche Auftritt des Spitzenreiters:  Im vermeintlichen Top-Spiel des Tages ließ der FC seinem so stark eingeschätzten Verfolger Germania Reher nicht den Hauch einer Chance und feierte im dritten Heimspiel den dritten deutlichen Erfolg. Doppelpacks von Fabio Mercia, Granit Karaliti und  Ümit Öczelik bescherten den Preussen vor 130 Zuschauern ein 7:0 (3:0).
Langsam wird’s unheimlich: Da steigt ein Team aus der 2. Kreisklasse auf und feiert auch eine Etage höher Sieg auf Sieg  - jetzt schon im achten Spiel den siebten Dreier und das mit nunmehr 38:9 Toren – und führt die Tabelle mit sieben Zählern Vorsprung an! Diese Preussen machen dieses Fußballmärchen wirklich und erfüllen bisher die vor der Saison geschürten Hoffnung weit eindrucksvoller als es selbst die kühnsten Optimisten erwartet hatten!
Die Hoffnung dagegen der Germanen, auf der Hamelner Plastikwiese den Siegeszug der 07er auzfzuhalten, waren bereits nach zwei Spielminuten im Keim erstickt: erster Angriff des FC und schon das 1:0 durch Fabio Mercia. Und dieses Tor schien die Gäste richtig zu schocken – sie brachten danach so gut wie nichts mehr zustande und schenkten Preussenkeeper Sascha Helbig  einen fast beschäftigungslosen Nachmittag. Erst in der 63.(!) Minute musste er sein Können unter Beweis stellen, und er tat das mit Bravour. Da stand es aber schon 6:0 für den Tabellenführer, der einerseits nach Belieben kombinierte und  sich Chance auf Chance herausspielte, anderseits aber alle Offensiv-Bemühungen der Germanen klug gestaffelt und zweitkampfstark im Keim erstickte. Umit Öczelik und Granit Karaliti mit je zwei Toren und noch einmal Fabio Mercia, der heute in der Offensive spielte und sich dabei Bestnoten verdiente, sowie Besart Rrusta machten das  auch in dieser Höhe verdiente 7:0 perfekt.

 

 

SG HAMELN 74 II - FC 1:3 (1:1)

Der FC Preussen bleibt das Maß der Dinge in dieser Liga: Der Aufsteiger feierte im siebten Saisionspiel den sechsten Sieg. Das 3:1 (1:1) bei der Reserve von Landesligist SG Hameln 74 allerdings stand lange auf der Kippe. Erst zwei Last-Minute-Tore von Daniel Schütten und Kapitän Özkan Ünsal entschieden die spannende Partie.
Große Personalprobleme beim Tabellenführer, höchste Motivation beim Ranglistenzehnten – so wurde das Spiel an der Heinestraße das erwartet schwere für die 07er. Vor allem in der ersten Halbzeit war es eine Partie auf Augenhöhe. Nach dem rundum glücklichen Führungstreffer von Granit Karaliti (8.) – sein als Pass in die Spitze gedachter holperte am SG-Keeper vorbei ins Tor – machten die 74er einerseits geschickt die Räume eng und initiierten anderseits auch vor allem durch Torben Böhm einige für das Tor von Sascha Helbig gefährliche Aktionen. So kam der Ausgleich mit dem Pausenpfiff keineswegs überraschend.
Nach dem Pausentee sahen die über 100 Zuschauer weit bessere Preussen. Die Mannschaft erspielte sich weit mehr Chancen als in Abschnitt 2. Doch das Fehlen vieler Stammspieler war nicht zu übersehen. Besonders vermisst wurde im Zentrum Maxi Magerkurth. Ohne ihn fehlte der Offensive des Tabellenführers an der Heinestraße der große Unruheherd im Zentrum. Die Abwehr ohne Iljaz Leba und die beiden Starostins fand sich nach dem Pausentee weit besser zusammen. Vor allem Steffen Pauder, bislang nur mit wenig Einsatzminuten bedacht, drängte sich mit einer Top-Leistung weil Top-Zweikampfbilanz für weitere Einsätze geradezu auf. Er verdiente sich neben Niels Remmert, Özkan Ünsal und Daniel Schütten als erster das Prädikat „Spieler des Tages“.
85 Minuten berannte der FC erfolglos das Tor der Gastgeber, und als auch nach den Einwechslungen von Serdar Uenal (Saisonpremiere) und von Fabio Mercia fast kaum noch einer an die drei Punkte glaubte, doch noch die Entscheidung: Erst verwandelte Daniel Schütten einen Handelfmeter, dann überraschte Ozkan Ünsal 74-Torwart Marvin Kemper mit einem Distanzschuss zum 3:1.

 

SV Hajen - FC  3:5 (0:3)

.Der FC Preussen hat die hohe Hürde SV Hajen genommen. Mit 5:3 (3:0) feierte der Spitzenreiter nach einer hektischen und hart umkämpften Partie den fünften Sieg im sechsten Spiel und festigte seine Tabellenführung.
Es wurde die erwartet schwere Auswärtspartie. Doch so souverän die Elf von Marcel Poehler und Ansgar Stelzer sich vom Anpfiff weg gab  und so klar sie machte, wer hier die Nr.1 ist, so wenig erfreulich das Schlussdrittel dieses Spitzenspiels, das in puncto Hektik kam zu übertreffen war und am Ende gleich drei Preussen weniger auf dem Platz sah. Zum überaus Erfreulichen: Der FC spielte rund 70 Minuten wie ein echtes Spitzenteam. Granit Karaliti (3./49. Minute), Daniel Schütten (23.), Maxi Magerkurth (28.) und Ümit Ozcelik brachten den Aufsteiger 5:0 in Führung. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Schiedsrichter Taner Yalcin, der insgesamt sechs gelbe, 1 gelb-rote und zwei rote Karten verteilte, schickte erst Maxi Magerkurth wegen Unsportlichkeit frühzeitig (58.) zum Duschen, dann gabs in der 77. Minute  die immer ärgerliche Doppelbestrafung für ein Vergehen ! - Rot für Iljaz Leba (Handspiel) und Strafstoß–  , und nur eine Minute später musste auch Daniel Schütten, der schon zuvor den gelben Karton gesehen hatte, vom Platz. So waren am Ende alle Preussen froh, nach der 5:0-Führung mit nur acht Akteuren am Ende auf dem Platz mehr als das 3:5 nicht zugelassen zu haben.

 

 

KÖNIGSFÖRDE/H - FC  1:1 (1:1)

Die Siegesserie ist gerissen: Nach 24 Punktspielsiegen saisonübergreifend musste sich der FC Preussen in Königsförde mit einem 1:1 (1:1) zufrieden geben. Nach der frühen Führung durch Daniel Schütten berannten die Preussen erfolglos das Tor der Gastgeber und vergaben in der Schlussminute gar noch einen Foulelfmeter.

Serien ...

Mit dem 1:1 in Königsförde riss zwar die Serie von saisonübergreifend 24 Punktspielsiegen in Folge, fast ebenso  beeindruckend ist die Fortsetzung der Serie von Spielen ohne Niederlage. Am 25. Mai 2014 verlor der FC letztmals (0:2 in Bisperode), danach verließ 07 aber 28mal den Platz nicht als Verlierer, holte von 84 möglichen Punkten 80 und erzielte
 158:22- Treffer !

Elfmeter und Özkan Uensal, das wird wohl (vorerst zumindest) keine Liebesbeziehung mehr. Der Kapitän ließ die große Chance liegen: Sein Schuss vom Punkt war kaum ein Schüsschen und entsprechend leicht zu halten.  So wurde der Leader diesmal zum tragischen Helden. Wie er fanden auch seine Mitspieler nach starkem Beginn keine Mittel, die vielbeinige Abwehr der SG Königsförde/Halvestorf zu überwinden. Die schwierigen Platzverhältnisse und der zuweilen boeigen Wind taten ihr Übriges, und das in der Spitze oft zu ungenaue und überhastete Spiel passte gar nicht zu den bisherigen Offensivauftritten des Tabellenführers.  Die Partie war vom Beginn an hart umkämpft. Die SG, die in den ersten Spielen der Liga wenig überzeugen konnte und nur vier Zahler auf der Habenseite hatte, ließ sich vom frühen 1:0, dem schon fünften Saisontreffer von Daniel Schütten nicht schocken und den Favoriten ins Spiel kommen. Und der Außenseiter wurde für seinen großen kämpferischen Einsatz belohnt: Wie aus heiterem Himmel kamen die Königsförder mit dem Halbzeitpfiff zum 1:1. Die zweite Hälfte wurde zur Kopie der ersten: Immer wieder verpuffende Angriffe der Preussen und in der Schlussminute dann doch noch die mögliche Entscheidung: Ümit Ozcelik wird von SG-Keeper Artjom Grincenko von den Beinen geholt, rote Karte für den Torwart und Strafstoß. Doch Özkan Ünsal vergibt die Chance, und die Preussen gehen erstmals wieder nicht als Sieger vom Platz!

 

 

MARIENAU/COP/D. - FC  0:6 (0:1)

Mit einem Sechserpack stürmten die Preussen in der Hitze von Marienau an die Spitze der Liga. Durch Treffer von Maxi Magerkurth (3), Daniel Schütten (2) und Dominik Krämer gewannen die Preussen auch ihr viertes Punktspiel ganz souverän – mit einem 6:0  setzten sie bei der SG Marienau/Coppenbrügge/Diedersen  eindrucksvoll ihre Erfolgsserie fort.
Brütende Hitze und Akteure auf dem Platz, mit denen die Zuschauer nur Mitleid haben konnten. Doch beide Teams trotzten den Temperaturen so lang es ging. Bei den Gastgebern ging das fast 60 Minuten gut. Da brachten sie mit kompakter und ebenso laufintensiver Defensivarbeit die Torfabrik der 07er ins Stocken – immer wieder stand irgendein SGer zwischen Magerkurth &  Co  und der Torline, immer wieder scheiterten die von Beginn an überlegenen Preussen beim Abschluss. Bis zur 28. Minute dauerte es, ehe Goalgetter Maxi Magerkurth den Bann brach und das 1:0 erzielte, und er war es auch, der in Halbzeit 2 den Favoriten endgültig auf Siegkurs brachte. Mit seinen Saisontreffern 5 und 6 schoss er den FC 3:0 in Führung. Für den Rest sorgten mit ebenso sehenswerten Toren Daniel Schütten und Dominik Krämer. Der 24. Punktspielsieg saisonübergreifend in Folge war nie gefährdet und auch in dieser Höhe verdient. Am nächsten Sonntag folgt das zweite von vier Auswärtsspielen in Folge. Weil das Stadion gesperrt ist, wurde mit der SG Königsförde/Halvestorf das Heimrecht getauscht. Anstoss: 15 Uhr.

 

 

FC - TSV HAMELSPRINGE 6:1 (4:1)

Der Traumstart ist gelungen. Mit einem 6:1 (4:1) über den TSV Hamelspringe feierte Aufsteiger Preussen Hameln  den dritten Sieg im dritten Spiel und setzte sich damit in der Spitzengruppe der Kreisklasse fest.
3 Spiele, 3 Siege und 16:4 Tore – besser hätte die Saison für den FC Preussen kaum beginnen können.  Für die Fortsetzung der erstaunlichen Erfolgsserie  (nun schon der 25. Sieg in Folge saisonübergreifend) sorgten am Sonntag von knapp 100 Zuschauen im Weserbergland-Stadion mit ihren Treffern Ümit Ozcelik (2), Daniel Schütten (2), Fabio Mercia und Maxi Magerkurth. Beim auch in dieser Höhe verdienten Erfolg gab es nur eins zu bemängeln, und das war die Torausbeute. Zuweilen fehlte beim Abschluss das Glück – allein drei Aluminiumtreffer gab es - , zumeist war es aber pure Fahrlässigkeit beim Umgang mit den vielen hochkarätigen Möglichkeiten. In einem engen Spiel könnte sich das rächen. Aber zum einen war dieses Spiel kein enges, und zum anderen wusste der TSV Hamelspringe diese Schwäche der 07er nicht zu nutzen. Er musste fast 90 Minuten Einbahnstraßenfussball mit Fahrtrichtung TSV-Tor zulassen und konnte anderseits das Gehäuse der Preussen nie in Gefahr bringen. Mit einer Ausnahme: In der 28. Minute war die Defensivabteilung der 07er in Gedanken an ihre klare 4:0-Führung zu sorglos, zeigte sich einmal völlig ungeordnet, ließ David Engelbrecht viel zu viel Platz, und der bedankte sich mit dem 1:4. Ansonsten war FC-Keeper Sascha Helbig so gut wie beschäftigungslos. Er konnte sich bei seinen Vorderleuten , ob Daniel Schütten, Waldemar und Thomas Starostin, Özkan Ünsal oder Niels Remmert bedanken: sie erstickten alle Angriffsbemühungen der Elf aus dem Nordkreis im Keim.

 

 

TSV NETTELREDE - FC 3:6 (1:4)

10 Tore in zwei Spielen: Der Aufsteiger stürmt an die Spitze. Mit einem nie gefährdeten 6:3 (4:1) beim TSV Nettelrede feierte der FC Preussen den zweiten Sieg im zweiten Spiel und eroberte damit Platz 2 hinter der punktlichen Germania aus Reher .
Das konnte eigentlich nicht erwartet werden: Im Duell der beiden 4:0-Sieger vom Startspieltag war schon nach 36 Minuten alles klar. Ümitcan Özcelik (12.Minute), Özkan Ünsal per Foulelfmeter (24.) und Besart Rrusta mit einem Doppelpack (33./36.) sorgten mit ihren Treffern für eine frühe Vorentscheidung. Zwar gaben die Gastgeber nie auf, doch immer, wenn „Gefahr“ drohte, antworteten die Preussen im Stile einer Klassemannschaft. Das 1:4 (39.) und (2:4) steckte das an diesem Tag von Toni Kierakowitz gecoachte Team ebenso souverän weg wie in der 72. Minute das dritte TSV-Torerlebnis: Maximilian Magerkurth beseitigte mit seinem 5:2 (57.) und 6:2 (59.) alle aufkommenden Zweifel am klaren 07-Erfolg.
Sechs Tore in einem Auswärtsspiel, das spricht für enorme Offensivstärke, und die zeigte der FC in Nettelrede vom Start weg: Gute Raumaufteilung, intelligente Pässe und schnelles Spiel brachten die Abwehr der Nordkreisler von einer Bredouille in die nächste und ließen nicht nur die Preussen-Fans die Zunge schnalzen – das war zweifelsohne weit mehr als Kreisklassenniveau. Doch so gut das Spiel nach vorne lief, so deutlich zeigte sich, dass an der Abwehrstärke noch gearbeitet werden muss, wenn die Mannschaft in dieser Liga das Maß der Dinge bleiben möchte. Nach dem 6-Punkte-Start mit dem Erfolg beim keineswegs schwachen TSV Nettelrede kann der Klassenneuling zuversichtlich und selbstbewusst in die nächsten Spiele gehen, so am kommenden Sonntag, 15 Uhr, gegen Hamelspringe.
 

 

 

FC - TSV GROSSENWIEDEN 4:0 (1:0)

Gelungene Premiere in der 1. Kreisklasse: Aufsteiger FC Preussen startete mit einem 4:0 (1:0) über den TSV Grossenwieden in die neue Saison. Ümitcan Özcelik (2), Daniel Hackbusch und Özkan Ünsal markierten vor rund 100 Zuschauern im Weserbergland-Stadion die Treffer für die überlegenen 07er.
Die Gäste aus dem Weserdorf machten es den Preussen in der ersten Halbzeit überaus schwer, zu ihrem Spiel zu finden, und wären sie vor dem erstmals von Sascha Helbig gehüteten FC-Tor entschlossener und auch glücklicher gewesen, hätte es wohl  keine 1:0-Pausenführung der Gastgeber gegeben. Einmal sogar (nach einem Freistoß von Edgar Gette) musste die Latte die Preussen vor einem Rückstand bewahren. Glück gehabt, noch mehr fast, als TSV-Keeper Bastian Glau in der 24.Minute patzt und den Abschlag direkt Ümitcan Özcelik vor die Füße spielt und dem das erste Punktspieltor im Preussen-Dress schenkt. Nach dem Wechsel klappte beim FC vieles viel besser. Endlich sehenswerte Kombinationen, endlich gewonnene Zweikämpfe und endlich gegen immer müder werdende Grossenwiedener Treffer. Das 2:0 staubte erneut Özcelik ab (55.), beim 3:0 (78.) profitierte Daniel Hackbusch vom gelungenen Zuspiel von Maxi Magerkurth (nach einem Zauberpass von Daniel Schütten), und beim 4:0 konnte Captain Özkan Ünsal zeigen, dass er noch Elfmeter schiessen kann (90.).
Fazit der Premiere: rundum gelungen mit starken Punktspieldebüts aller Neuzugänge (Özcelik, Thomas Starostin, Niels Remmert und Torwart Sascha Helbig)..

 

 

POKALAUS GEGEN LAUENSTEIN

Das war nichts für schwache Nerven: Erst im Elfmeterschiessen verlor der FC Preussen Hameln vor rund 200 Zuschauern das Kreispokalspiel gegen Vize-Kreismeister MTV Lauenstein. 3:3 stand es nach 90 Minuten, am Ende jubelten im Weserberglandstadion die Ostkreisler über ihr 8:7!
Dennoch: Rundum Lob für den Aussenseiter! Die Elf von Ansgar Stelzer zeigte eine vor allem kämpferisch begeisternde Leistung und darf sich nach diesem zweifelsohne denkwürdigen Spiel durchaus als Gewinner feiern lassen. Zum einen weil sie über weite Strecken der Partie nicht deutlich werden ließ, wer hier Kreisligist und wer hier in der Kreisklasse zu Hause ist, und zum anderen, weil sie 53 Minuten nach dem Platzverweis von Bruno Bilici in Unterzahl spielen musste. Trotz der Unterzahl gingen die Preussen nach dem 1:0 in der 13. Minute durch Daniel Schütten (reif für das Tor des Monats) noch zweimal in Führung: 2:1 durch Maximilian Magerkurth (67.) und 3:2 durch Ümit Öczelik (76.)
Das Ausscheiden des Außenseiters war am Ende unglücklich. Denn in der Schlussviertelstunde gab es zwei Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, die viele nicht nur durch die Preussen-Brille anders sahen - 80. Minute: Angriff des MTV, Thomas Starostin wird regelrecht umgerannt, Stürmerfoul ganz klar, doch kein Pfiff, und der Angriff mündet im 3:3, auch weil FC-Keeper Marcin Karpiczak sich das Leder selbst über die Linie bugsiert; 89. Minute: Maximilian Magerkurth stürmt auf das TSV-Tor zu, wird an der Strafraumgrenze böse gefoult, doch kein Pfiff und keine aussichtstreiche Freistoßchance für 07!
Auch das Elfmeterschießen setzte die Berg- und Talbahnfahrt der Gefühle fort.  Niklas Kähkler trifft (3:4), Fabio Mercia verschießt,  Giger zum 3:5, Öczelik zum 4:5, Lemke zum 4:6, Schütten zum 5:6, Karpiczak hält den Schuss von Dörries, Magerkurth zum 6:6, Debertolo verschießt, Ünsal verschießt, Kirchenbauer zum 6:7, Krämer zum 7:7, Zorn zum 8:7, T.Starostin  scheitert. Fast schon tragisch für Preussen: Ausgerechnet die neben Daniel Schütten an diesem Nachmittag besten 07er, Kapitän Özkan Ünsal und Fabio Mercia vergeben ihre Chancen vom Punkt!