Das am Samstag ausgefallene Bezirksliga-Spiel zwischen dem Koldinger SV und dem FC Preussen Hameln wird nun am Reformationstag (31.Oktober), 14 Uhr, gespielt.

 

Das 3:3 gegen den starken TSV Bemerode hat Mut gemacht: Mit dieser Moral und dieser mannschaftlichen Geschlossenheit muss es doch nun auch mit dem ersten Auswärtssieg klappen! Der ist bitternötig am Sonntag, 15 Uhr. Denn es geht zum Kellerderby nach Koldingen – also wieder einmal ein Sechs-Punkte-Spiel. Nicht nur für die Preussen, sondern auch für den SV Koldingen.
Koldingen und Preussen vereint manches, auch wenn sie noch nie gegeneinander um Punkte spielten. Beide hängen im Tabellenkeller fest (Koldingen auf Platz 12, die Preussen auf einem Rang davor), beide hatten sich zum Saisonstart mehr ausgerechnet, beide haben  ihre Trainer ausgetauscht, und beide zeigen auswärts und daheim unterschiedliche Gesichter. So ist die Elf aus der Leinemasch auf eigenem Platz bisher so schwach und erfolglos wie die Preussen auf fremdem Terrain. Denn während die 07er gerademal bisher einen Zähler von ihren Reisen mitbrachten, holte ihr Gastgeber bisher erst einen Heimpunkt beim 0:0 gegen Niedersachsen Döhren und kassierte schon drei Pleiten (1:3 gegen Lehrte, 1:6 gegen Barsinghausen und 0:3 gegen Arnum).

Große Personalprobleme – wer soll stürmen?

Ginge es also nach Statstiken, müsste für die Elf von Gaetano Bartolillo, der Ansgar Stelzer (Urlaub) vertritt,  am Sonntag der Auswärtsfluch endlich besiegt werden. Doch so einfach ist Fußball leider nicht. Deshalb gilt: Den Schwung aus der wirklich guten zweiten Halbzeit gegen Bemerode mitnehmen und selbstbewusst und mannschaftlich geschlossen auftreten, dann könnte es wirklich klappen. Definitiv dabei fehlen wird Özkan Ünsal. Er wurde für zwei Spiele gesperrt. Ob Ruven Klimke wieder fit ist und Elk Jörn eingesetzt werden kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Dazu kommt möglicherweise, dass die gesamte Offensive ausfallen könnte. David Engelbrecht und Maxi Magerkurth werden wohl nicht mit nach Koldingen reisen, und , oh weh!, auch hinter dem Einsatz von Sebastian Latowski streht ein dickes Fragezeichen….