Derbyzeit beim FC Preussen: Auf dem Kunstrasenplatz trifft 07 in der Kreisliga am Sonntag, 15 Uhr, auf die Reserve von Landesligist HSC BW Tündern, und wie immer steht dieses Nachbarschaftsduell unter besonderen Zeichen: Der FC möchte zu gerne weiter in der Tabelle nach oben klettern und auch im dritten Pflichtspiel des Jahres punkten, während der Nachbar auf bestem Wege ist, die Relegationsrunde für den Aufstieg in die Bezirksliga zu erreichen. Klar, dass er sich dabei nicht ausgerechnet von den Preussen aufhalten lassen möchte.
Jan Christoph hat großen Respekt vor dem Nachbarn: „Tündern wird ein Brett für uns. Für mich ist die Mannschaft nach Hagen die spielerisch stärkste der gesamten Liga,“ macht der sportliche Leiter des FC deutlich. Der Start in die Rückserie sei sehr erfreulich verlaufen für die 07er, dem 2:2 gegen Lauenstein folgte ein 3:0-Erfolg in Flegessen. „Der Sieg in Flegessen war ein Arbeitssieg, auf der spielerischen Ebene müssen wir uns noch deutlich steigern, um Tündern gefährlich zu werden“, weiß Christoph. Aber: „Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir gewinnen.“ Dabei denkt er auch daran, dass Derbys immer eigene Gesetze haben. Auch wenn die Rollen vor dem Spiel klar verteilt sind: Der Tabellenzweite und Aufstriegsaspirant HSC BW Tünern ist der klare Favorit . Doch trotz der zehn Punkte, die beide Mannschaften in der Tabelle trennen, und trotz des 4:0 Hinspiel-Erfolgs nimmt Tünderns Coach Timo Dubberke die 07er keineswegs auf die leichte Schulter. „Wir sind gewarnt. Es wird auf die Tagesform ankommen“, prognostiziert er eine enge Partie.