Königsförde ein beachtenswertes 0:1. Doch nach dem Wechsel verliessen der mit Spielern der Altliga aufgefüllten Preussen-Elf mehr und mehr die Kräfte, und so blieb die von Waldemar Starostin gecoachte Mannschaft ohne jede Chance auf einen Punktgewinn und musste am Ende eine 0:11-Niederlage einstecken. Wie nicht anders zu erwarten, verlor der FC durch diese Niederlage auch seine Tabellenführung an BW Salzhemmendorf, das einen 6:1-Sieg bei der SG Großenwieden/Rohden feierte. „Erstmal vorab: Hut ab vor Preussen, so wie sie sich heute präsentiert haben. Mit einer Mannschaft mit einem recht hohen Altersdurchschnitt haben sie uns eine Stunde lang das Leben richtig schwer gemacht“, zollte SSV-Sprecher Oliver Meyer auf AWESA den wackeren Preussen Respekt. Dem muss man sich uneingeschränkt anschliessen, auch wenn die Niederlage am Ende demoralisierend hoch ausfiel.
Justin Dierre hatte den Favoriten in Führung gebracht, in Abschnitte 2 ließen sich die Ex-Preussen Dennis Fulek (48.,62.,90.) und Seyhmus Karayilan (72) als Torschützen feiern. Zudem trafen Liem Keke (73.,77.,89.) , Bajok Lokmann, Hassan Yanalak (66.) und Linus Karl (85.).
Preussen in Königsförde – doch mit welcher Mannschaft?
Nach den Turbulenzen in Winter hielt das kaum einer für möglich: Auch nach dem 19. Spieltag steht der FC Preussen immer noch an der Spitze. Doch nun langsam wirds mehr als eng. Denn vor der Partie am Sonntag, 15 Uhr, beim SSV Königsförde hat das große Rätselraten bei 07 begonnen: Wie kriegen wir eine Mannschaft zusammen? „Was in den letzten Wochen an Personallogistik bei uns betrieben wurde, ist einfach nur unglaublich“ macht Teamsprecher Steffen Pauder deutlich: „Immer darauf achten, dass sich Spieler nicht fest spielen und zugleich mit beiden Mannschaften erfolgreich sein, das ist eine fast unlösbare Mammutaufgabe. Wir stehen länger als gedacht dort oben, konnten unsere Qualitäten zeigen und sogar Punkte sammeln. Ich denke, das hatten viele im Kreis nicht kommen sehen.“
Vor diesem Wochenende aber sieht, so Pauder, alles anders aus: „Wir haben zwar einen großen Gesamtkader, doch nun fallen einige Akteure verletzt oder aus privaten Gründen aus. Zeitgleich nimmt der Aufstieg unserer Zwoten langsam Formen an, und dementsprechend wollen wir dort das Team in den nächsten Spielen nicht groß verändern. Dadurch ergibt sich, dass wir am Sonntag in Königsförde wohl mit dem letzten Aufgebot antreten werden. Wir werden natürlich alles versuchen, aber es wird sich wahrscheinlich erst bis Samstagabend entscheiden, ob wir eine Elf zusammenbekommen.“