Welch Dramatik, welch Überraschung, welch unglückliches Ende für Preussen! Inder siebten Minute der Nachspielzeit verlor 07 den Pokal-Viertelfinal-Krimi beim SSV Königsförde mit 3:4! Eine Niederlage für die 07er, die unglücklicher hätte kaum ausfallen können.
Das Team von Jan-Philipp Schneider startete begeisternd stark und belohnte sich mit einer 2:0-Führung durch Almunther Alahmad (10.) und Almad Jaser (15). Zwar erzielte Ayman Kamal den Anschlusstreffer zum 1:2, doch postwendend erhöhte Whisam Shivan zum 3:1 (31.). Da deutete vieles auf die große Überraschung hin, aber noch vor der Pause brachte Seyhmus Karayilan (41.) den SSV zurück ins Spiel. Umso mehr, da der Favorit in Abschnitt 2 dominierte und durch Kamal den Ausgleich schaffte (60.). Als alles nach Elfmeterschießen roch, doch noch der Siegtreffer für Königsförde )90+7/Emre Cetin)….
Trotz der Niederlage zeigt sich Teamsprecher Steffen Pauder zufrieden: „Was ein Pokalkrimi haben wir da abgeliefert!
Am Ende verlieren wir 3:4 gegen den SSV Königsförde und können stolz auf unsere Leistung sein. Dieses Spiel hat gezeigt, welche Qualität unsere „Zwote“ hat. Nicht nur, weil  wir das Spiel bis zum Ende offen halten konnten, sondern auch, weil wir mehrfach in Führung gehen konnten. Mit Wille und Leidenschaft können wir seit über 2 Jahren auftrumpfen und von Erfolg zu Erfolg ziehen. Dadurch konnten wir ein grandioses Viertelfinale spielen  und auch den Aufstieg in die 1. Kreisklasse feiern!“ Jetzt heißt es, die restlichen 5 Ligaspiele in der Kreisliga und in der 2. Kreisklasse so positiv wie nur möglich gestalten.“

VORSCHAU
Und wieder Königsförde gegen 07 – diesmal im Pokal-Viertelfinale

Die Stresswochen bei Preussen gehen weiter, Doch Aufgeben ist keine Alternative. Ganz
im Gegenteil: Wenn irgendwie möglich, lautet die Device,  wollen wir beweisen, dass  wir noch am Leben sind. Die nächste Chance wartet schon am Dienstag, 19 Uhr; Im Kreispokal muss Preussens vor jedem Pflichtspiel aus der Not geborene Mannschaft ausgerechnet wieder in Königsförde antreten und dabei wie auch immer die Erinnerung an die jüngste 0:11-Niederlage aus den Köpfen  bekommen. Keine Frage: Der Gastgeber geht in diese Viertelfinal-Partie des Kreispokals als klarer Favorit.
Teamsprecher Steffen Pauder:  „Normalerweise würde man jetzt so was sagen wie, „ja im Viertelfinale gibt es keine Außenseiter mehr“ oder „Jeder ist jetzt ein Favorit“. Aber auf Grund unserer aktuellen Situation, wollen wir kleine Brötchen backen. Unser oberstes Ziel wird es sein, ein besseres Spiel als beim 0:11 zu machen. Dafür werden wir ein wenig rotieren und dem einen oder anderen Spieler aus unserer „Zwoten“ wieder die aber ein Pokalspiel und somit bekanntlich alles möglich.“