Ein Nachbarschaftsduell für Preussen zum Abhaken: Die Verlegenheitself von Preussen ging auf der nur spärlich besuchten Kampfbahn beim HSC BW Tündern II zwar durch Ibrahim Al Tamer in der 24. Minute in Führung, doch danach hatten die 07er  in dem fast emotionsfreien Derby nichts mehr außer einer bis zum dritten Drittel recht stabilen Abwehr mit einem guten Yannik Hausschild zwischen den Pfosten zu bieten, und die keineswegs überzeugenden Schwalben flogen noch auf 6:1 davon. Die Torfolge nach der FC-Führung: Max Krüger (31.), Lukas Kramer (39.), Leon von der Heide (47.), Grischa Kowalski (69./78.) und Askam Karimi (73.).

VORSCHAU
Derby zur Unzeit: Personalnot vor dem immer brisanten Lokalduell
Tündern gegen Preussen ist eines dieser Derbys, auf das man sich eigentlich immer freut. Es knistert stets ein wenig, es liegt Elektrizität in der Luft, und es herrscht Vorfreude. Doch, so Teamsprecher Steffen Pauder, muss man vor dem Nachbarschaftsduell beim HSC BW Tündern II am Sonntag, 15 Uhr, die Luft aus den Segeln nehmen, denn die Voraussetzungen sind andere als je zuvor. Steffen: „Wir haben uns vorgenommen, mit unseren beiden Mannschaften möglichst alle Ligaspiele zu bestreiten und nun sind wir auf der Zielgeraden, und unsere „Personaltaskforce“ hat nochmal ordentlich zu tun. Dadurch dass wir uns nun vor den letzten 4 Spieltagen befinden, können wir nicht mehr so stark rotieren. Heißt: Wer am Sonntag in der Kreisligamannschaft spielt, kann nicht mehr der Zweiten eingesetzt werden. Und dort wollen wir noch die Meisterschaft klar machen. Dadurch werden sich die Kader für das Wochenende fast schon von alleine aufstellen. Gegen Tündern werden wir aller Voraussicht nach mit einem Mix aus Altliga, Reaktivierter und dem ein oder anderen aus der „Zwoten“ spielen.“