Das Frühstück im Juli des Freundeskreis Preussen Hameln 07 war ein ganz besonderes – es war das 200. Treffen der Fußballfreunde! Frank Lorenz begrüßte mit großer Freude 69 Teilnehmer. Ganz besonders Werner Knörzer als Ältesten sowie G.Tuschke und Achim Sternitzke, die sehr lange nicht da waren. Auch erwähnte er H.W.Roloff (Chiemsee), W.Richts (Bielefeld) und G.Krause (Braunschweig), die eine weite Anreise auf sich genommen hatten. Als neue Gäste hieß er Heinz Gerull, Helmut Strohbach, Lutz Kreuz, Günther Wheder und Gerhard Paschwitz herzlich willkommen.
Dieses seit über 20 Jahren beliebte Frühstücks-Treffen startete 2006 im Restaurant Globus; Domizil waren dann das Vereinsheim Preußen Hameln, Vereinsheim Kl.Berkel und dann ab 2010 das Vereinsheim der Kolonie „Am See“ mit den Gastgeber-Ehepaaren Pientok und Hoffmeister.. Nach den Pächtern Dörner und Vidicek bewirten seit diesem Jahr wieder W.Pientok, M. und U.Hoffmeister die Fußballfreunde mit einem Top-Frühstück.
Frank Lorenz erinnerte auch an dsie vielen prominenten Gäste der Treffs in den vergangenen zwei Jahrzehnten.. So an Fredo Henze, Dieter Schatzschneider, Hans Siemensmeyer, Bernd.Dierßen, M.Krüger, G. Damjanov, Bernd Wehmeyer, Willi Lemke, Gerd Bohnsack und Hans-Joachim Zwingmann.
Auf die Leistung der Nationalmannschaft bei der WM wollte Lorenz nicht besonders eingehen. Interessant zu hören war, was „Menne“ Jahn über den Fußball im Kreis Bodenwerder/Holzminden und Dittmar Schönbeck vom Fußball im Schaumburger Land vortrugen. Lorenz bedankte sich bei den aus diesen Orten regelmäßig Teilnehmenden, dass sie stets die weite Anreise auf sich nehmen.
Als besonderen Gast zu diesem Jubiläum ( 200. Treffen ) hatte L. den DFB-Stützpunktkoordinator aus Bremen Thorsten Westenberger eingeladen. Westenberger stellte seine sportliche Laufbahn vor und was er jetzt beim DFB bewirkt. Dann sprach er unterstützt durch eine Powerpoint-Präsentation über : „was ist ein Talent ?“: Ca 2,3 Prozent der Nachwuchsspieler gelten als talentiert auf einem bestimmten Gebiet. Wer aktuell durch konditionelle, technische und taktische Fähigkeiten auch Motivation mitbringt; und u.a. aufgrund Alter, biologische Reife und Lern-und Trainingseifer Entwicklungspotential hat gilt als Talent. Westenberger erläuterte dann noch weitere Talentkriterien. Der DFB bietet 340 Stützpunkte, 58 Leistungszentren und 39 Eliteschulen des Fußballs an, damit die Kinder über die Basisförderung, die Jugendlichen (11-15 Jahre) über die Talentförderung und weitere Jugendliche (15-18 Jahre) über die Eliteförderung vielleicht bis zur Nationalmannschaft schaffen. Nur 3,5 Prozent eines Jahrgangs werden es durch ihr Training im Stützpunkt – nur 250 in Deutschland ausgebildete Spieler kommen in einer Bundesligasaison zum Einsatz ! Durch umfangreicher Angebote des DFB ( Ausbildungszentren und Ausbilder ) werden knapp 6000 Spieler in der U12 gefördert. Westenberger brachte den Fußballfreunden zum Schluss die bittere Erkenntnis mit : Nur 0,03 % der Stützpunktspieler werden wahrscheinlich Profi ! Der DFB und er suchen weiterhin „ die Nadel im Heuhaufen „.