Mit 62 Teilnehmern.war die Mitgliederversammlung des FC Preussen Hameln 07 e. V. im vereinseigenen Sportheim gut besucht. Zu den
Gästen gehörten Bürgermeister Volker Brockmann, die Vizepräsidentin des Landessportbundes Niedersachsen und Vorsitzende des Kreissportbundes Hameln-Pyrmont, Maria Bergmann sowie der Vorsitzende des Kreisjugendausschuss Fußball im Landkreis Hameln-Pyrmont, Werner Jorns. Sie alle betonten in ihren Grußworten die gute Entwicklung des erst seit 2010 bestehenden Vereins.

Mission erfüllt: Mit dieser Feststellung verkündete der bisherige 1. Vorsitzende Wolfram Wittkopp das Ende seiner Amtszeit. Dazu gehören die sportliche Stabilität und die gefestigte wirtschaftliche Situation, die sich der Verein seit der Gründung erarbeitet hat.

Er durfte sich über eine würdige Laudatio des Vereinsmitbegründers und guten Freundes Bernd Schoster freuen, der die letzten achteinhalb  Jahre nochmals aufleben ließ. Von seinen Vorstandskollegen erhielt er zwei Karten für eine Variete-Veranstaltung.

Alle Teilnehmer freuten sich über den erneut positiven Kassenbericht von Schatzmeister Thomas Stöck, der wieder ein positives Ergebnis verkünden konnte. Dieses wurde von den Kassenprüfern Ralf Wehrbein und Karl-Hein Helmer bestätigt. Jens Guske stellte in einem Video die erfolgreiche Jugendarbeit vor und bedankte sich bei seinen über 16 Trainern und Helfern. Jan Christoph gab einen Einblick in den Seniorenbereich und zeigte sich mit dem gegenwärtigen Sachstand ebenfalls zufrieden. Gleiches konnte auch Vereinsschiedsrichter-Obmann Marc Sheppard von seinen sieben Schiedsrichtern im insgesamt über 90 Einsätzen vermelden. Wolfgang Kusch gab zur Kenntnis, dass die Unterstützung durch Sponsoren und die heimische Wirtschaft durchaus gut funktioniert und für das Vereinsleben nun mal eine große Bedeutung haben. Kaum ein Club kann sich in der heutigen Zeit nur aus Mitgliedsbeiträgen finanzieren. Daher sieht er den Schwerpunkt seiner Tätigkeit auch darin, diese Kontakte weiterhin zu pflegen. Friedel Flentje berichtete über die in 2018 durchgeführten Wander- und Fahrradtouren, bei jeweils guten Beteiligungen mit geselligen Abschlüssen.

Weg mit alten Zöpfen

Unter diesem Motto standen die Neuwahlen zum Vorstand mit geänderter Struktur. Die genehmigte Satzungsänderung machte es möglich, die Verantwortlichkeiten auf der Führungsebene besser zu verteilen. So entfällt ab sofort die Position eines ersten Vorsitzenden, da ständig steigenden Anforderungen von einer einzelnen Personen nicht mehr zu erfüllen sind, zumal wenn diese noch im Berufsleben steht. Die Preussen einigten sich auf ein neues „Vier-Säulen-Modell“. Vier gleichberechtige Vorstandsmitglieder führen den Verein, mit unterschiedlichen Zuständigkeiten.

Neuer Vorstand beim FC Preussen Hameln 07 e. V. mit neuem Konzept

Von der Versammlung gewählt wurden Wolfgang Kusch, für den Bereich „Vorstand-Ressort Sponsoring“, Jens Guske „Vorstand – Ressort Jugend“, Jan Christoph „Vorstand – Ressort Herren, sportliche Leitung“ und Thomas Stöck „Vorstand Ressort Finanzen“. Letztere also in bewährter Form. Sowohl der Altvorstand wie auch die Neugewählten waren sich im Vorfeld darüber einig, dass dieses ein Vereinsmodell für die Zukunft sein könnte.

Unterstützt wird dieses Gremium weiterhin durch Friedel Flentje in kooptierter Funktion für die Bereich, Gastronomie, Sportstättenvergabe, Spielausschuss und Wandern.
Zu Kassenprüfern wurden Karl-Heinz Helmer (Wiederwahl), Gerhard Kriks und Bernd Schoster gewählt.

Für langjährige Mitgliedschaften wurden folgende Ehrungen ausgesprochen:

70 Jahre dabei, Klaus „Micky“ Vogt. 60 Jahre Ulrich Töteberg, 50 Jahre Regine und Bernd Schoster, 25 Jahre Jens Oppermann, Karl-Heinz Helmer und Peter Cimander.
Ebenfalls 25 Jahre dabei ist Henner E. Kerl., dem Wolfram Wittkopp einen ganz besonderen Dank aussprach. Leider konnte Henner E. Kerl gesundheitsbedingt die lobenden Worte an diesem Abend nicht persönlich in Empfang nehmen, was aber nachgeholt wird.

Mit den Schlussworten bedankten sich die 4 Neuen bei den Mitgliedern für das entgegen gebrachte Vertrauen und hoben die gute Zusammenarbeit mit den bisherigen vielen helfenden Händen hervor, ohne die ein solches familiäres und erfolgreiches Vereinsleben nicht möglich wäre.