Oh, diese Preussen! Da müssen sie mit ihrer durch Oldies ergänzten Zwoten aus der 2. Kreisklasse beim Spitzenreiter und Titelfavoriten antreten, alle „Experten“ erwarten ein Fiasko für 07, doch dann sind sie kurz davor, BW Salzhemmendorf ein Unentschieden abzuringen! Bis zur 77. Minute hielt die Verlegenheitself von Jan-Phillip Schneider ein 0:0, dann riss der Kreisligaprimus doch noch die Preussen aus allen Träumen: Thore Schrader (77.) und Louis-Phillip Herrmann (78.) erlösten mit ihrem Doppelpack den Tabellenführer. Selbstverständlich waren die Preussen nach dem Spiel enttäuscht. Doch alle, die heute das 07-Trikot trugen, können überaus stolz auf ihre Leistung und ihr Team sein!

VORSCHAU
Bei Spitzenreiter Salzhemmendorf ist 07 Außenseiter, aber …

Zwei hammerharte Spiele noch, dann ist diese für den FC Preussen so turbulente Saison beendet. Die erste fast unüberwindbare Hürde steigt am Samstag, 16 Uhr, bei Tabellenführer BW Salzhemmendorf. Danach kommt zum Saisonfinale am 6.Juni der TSV Nettelrede zu uns. Doch bange machen gilt nicht. Das haben unsere Spieler aus der 2.Kreisklasse und der Altliga bewiesen. Für sie gilt: Erst mit dem Abpfiff geben wir uns wenn überhaupt geschlagen.
Entsprechend auch der Blick von Teamsprecher Steffen Pauder auf die Partie beim Spitzenreiter: „Nachdem wir mit unserer „Zwoten“ Aufstieg und Meisterschaft in der 2. Kreisklasse dingfest machen konnten, werden wir nun fast den kompletten Kader in der Kreisligamannschaft einsetzen. Dort sollen unsere jungen Wilden Erfahrungen sammeln, Kreisliga-Luft schnappen und das, was am wichtigsten ist, alles ohne Druck. Dass die Jungs nicht nur Talent, sondern auch Charakter haben, zeigte das Spiel gegen den TSV Grohnde ganz gut. Dort haben wir nie aufgegeben und uns noch mit einem Punkt belohnt. Diesmal heißt der Gegner aber Salzhemmendorf, und das wird ein ganz anderes Kaliber. Die Blau-Weißen stecken mitten im Meisterschaftsrennen und benötigen drei Punkte gegen uns,  und sie werden ohne Zweifel alles daran setzen, gegen uns zu gewinnen. Mit nur 24 Gegentoren haben sie auch noch die beste Abwehr der Liga. So sind eigentlich die Rollen klar verteilt, und jeder rechnet mit einem hohen und klaren Sieg für die Heimmannschaft. Aber wie unsere Spiele unter anderen gegen Emmerthal, Grohnde und Azadi zeigten: Wir können auch Fußball spielen und phasenweise gut mithalten.“