Schon am Donnerstag, 19 Uhr, gilt für unsere Preussen: Bange machen gilt nicht. Denn kein geringerer als der so souveräne Spitzenreiter TSV Nettelrede wartet auf sie. Bange machen gilt nicht: schwerer als gedacht. Denn der TSV schreibt derzeit eine bewundernswerte Erfolgsgeschichte: 12 Spiele, 11 Siege, ein Unentschieden, und die Mannschaft, die die Elf von Julian Seifert besiegt, muss erst noch gefunden werden.
Wenn es die Preussen sind, wird die Sensation der bisherigen Saison perfekt. Auch, weil die heimstärkste Mannschaft die zweitschlechteste Auswärtself empfängt.
Bange machen gilt nicht oder doch? Bei ihren jüngsten Auftritten zeigte sich der TSV Nettelrede durchaus verwundbar: nur 2:0 in Hajen-Latferde und nur 2:1 gegen den TSV Klein Berkel.
Wenn sich Özkan Ünsal und Henning Schulz mit ihren Cracks am Donnerstag gut aus der Affäre ziehen wollen, müssen sie einerseits die Top-Torjäger Luca Barthel und Finn Langenstein, die beide bisher siebenmal trafen, in den Griff bekommen, und anderseits muss die Offensive um Goalgetter Almunther Alahmad (schon 8 Tore) ihre vermutlich wenigen Torchancen konsequent nutzen. Denn auf sie wartet die mit sensationell nur fünf Gegentreffern absolut beste Abwehr des Kreisoberhauses.
Do.,19 Uhr: Bange machen gilt nicht – Preussen bei Ligaprimus Nettelrede