Nach der fast schon demoralisierenden Heimniederlage zur Premiere in der 1.Kreisklasse sah Preussen II bei den SF Osterwald weit besser aus – trotz der 2:4-Niederlage.
STEFFEN PAUDER: „Wir müssen uns am Ende 4:2 auf dem Berg geschlagen geben. Wir wollten ein anderes Gesicht im Vergleich zum Thal/Holzhausen Spiel zeigen und haben das eigentlich auch geschafft. Das Hauptaugenmerk lag auf der Defensive, und das Team hat auch im Kollektiv sehr gut verteidigt. Doch im Fußball kann auch mal Pech dazu kommen, und mit drei (!) Elfmetern, haben wir das Pech auch gepachtet. Trotz dessen konnten wir Charakter zeigen und das Spiel eng halten. Am Ende ging uns die Luft aus, und der Ausgleich wollte nicht fallen. Mund abwischen und das Positive herausziehen. Wir können mithalten, und der Erfolg wird kommen!
VORSCHAU
Der Aufsteiger will in Osterwald ein anderes Gesicht zeigen
Einfach nur ein anderes Gesicht zeigen: Das ist die Devise für Preussen Kreisklassenteam nach der hohen Heimniederlage am ersten Spieltag. Am Sonntag, 15 Uhr, gehts nun bei den SF Osterwald weiter.
Dazu Teamsprecher Steffen Pauder: Die Niederlage hat hoffentlich den ein oder anderen bei uns wach gerüttelt. Man kann verlieren, aber es kommt auf das WIE an. Wenn man nicht als Team verteidigt, fängt man sich halt nun mal Tore. So einfach kann Fußball sein. Doch es war erst Spiel 1 von 26.
Wir befinden uns noch in der Findungs- bzw Urlaubsphase und da kann noch nicht alles passen. Wir werden uns von Spiel zu Spiel steigern, und dann werden auch die Ergebnisse passen. Vorrangiges Ziel wird aber ist, unsere Defensive zu stärken.
In Osterwald erwarte ich einen Gegner, der im Kollektiv angreift und auch verteidigt.
Die Sportfreunde haben ein sehr homogenes Team, das auch dafür bekannt ist, über den Kampf in das Spiel zu gehen. Auch die Zuschauer vor Ort „leben“ für diesen Verein. Ich kann mich an viele Spiele in Osterwald erinnern, in denen ich erlebte, wie die Fans ihr Team nach vorne peitschten und auch den ein oder anderen Spruch an die Gegner hatten. Und das gehört halt auch in diese „Kreisklassenromantik“