Bedauernswerte Preussen: Erneut mussten Sie eine Mannschaft zusammenstellen, die so noch nie zusammenmgespielt hat und schon beim Anpfiff chancenlos war und zu allem Überdruss auch in der Anfangsviertelstunde noch nicht auf dem Platz schien. So kam wie es kommen musste: Der TSV Bisperode führte schnell 2:0 obwohl er keineswegs kreisligareif agierte. Auch wenn Hamza Aljasi den Anschlusstreffer (11.) erzielte, drohte das nächste Debakel. Doch die von Waldi Starostin gecoachte 07-Elf steigerte sich, ging „nur“ mit 1:5 in die Pause , erzielte durch Hamza Aljashi (63.) das 2:5 und hielt nach dem Wechsel die Partie sogar gut 35 Minuten offen. Kräftemässig am Ende, kassierte der FC dann noch drei Treffer zum 8:2-Endstand. Gut, dass Jan-Philipp Schneidere und vor allem Jonas Bollmann einen wahren Sahnetag erwischten und ebenso wie der in der Pause für den angeschlagenen Yannik Hauschild gekommene Torwart Michael Bohnhagen beste Chancen der TSVer vereitelten.
Schade, dass der Schiedsrichter mit seinen Assistenten eine der Kreisliga nicht würdige Leistung zeigte und vor allem durch das Übersehen klarster Abseitsstellungen den Gastgebern zwei Treffer schenkte.
Teamsprecher Steffen Pauder: „Wir haben früh die ersten Gegentore bekommen, da wir es nicht geschafft haben, die langen Bälle hinter die Kette zu verteidigen. Da hat einfach die Abstimmung nicht gepasst.“

VORSCHAU
Die nächste Herausforderung für 07 – diesmal beim TSV Bisperode

Die Tour der Qualen geht weiter. Die von Spieltag zu Spieltag aus der Not herausgeborene Elf des FC Preussen muss am Samstag nach Bisperode fahren und einmal mehr hoffen, zumindest ein respektables Ergebnis zu erreichen, obwohl der gastgebende TSV zu den Kellerkindern der Kreisliga gehört und in aktuter Abstiegsgefahr schwebt, Doch im Gegensatz zu den jüngsten deftigen Punktspiel-Niederlagen in Königsförde und gegen Hilligsfeld dürften die 07er weit selbstbewusster bei den Blau-Gelben auftreten: Ihr bewundernswerter Auftritt im Pokal hat den Spielern im FC-Dress – egal ob aus der Zwoten oder der Altliga – gezeigt: „Wir sind immer für Überraschungen gut!“ ….
Teamsprecher Steffen Pauder: „Wir wissen, was uns erwartet. Bisperode steckt mitten im Abstiegskampf und benötigt unbedingt die Punkte. Dementsprechend stellen wir uns drauf ein, dass der TSV uns sein Spiel aufzwingen will und sein Heil in der Offensive suchen wird. Nach unserem Pokalfight am Dienstag, den wir erst kurz vor dem Schlusspfiff verloren, werden wir wieder kräftig durchrotieren und wahrscheinlich erst am Freitagabend wissen, wie der Kader aussehen wird. So lässt sich zur Marschroute noch nicht wirklich viel sagen. Doch dadurch, dass Bisperode punkten MUSS, können wir vielleicht auch dort für eine Überraschung sorgen und den einen oder anderen lucky Punch setzen.“