Wiedergutmachung nicht gelungen. Gegen Liga-Schlusslicht SC Weser HO kam der FC Preussen nicht über ein 1:1 hinweg. Die Führung der Gäste durch Daniel Lukas (6.) konnte Adnan Abdullah in der 52. Minute egalisieren. Zu mehr aber reichte es nicht.
Preussen-Trainer Özkan Ünsal auf AWESA: „Ich hatte vorher noch vor Daniel Lukas gewarnt, weil er ein extrem schneller Spieler ist. Nach dem 1:0 haben sie hinten zugemacht, und es war extrem schwierig für uns, Lösungen zu finden. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht. Wir wollten unbedingt gewinnen, haben gedrückt und hatten auch unsere Aktionen, aber wir haben sie nicht verwertet. Am Ende geht das Remis in Ordnung. Ein Sonderlob geht an unseren Torwart Ahmad Ahmad, der uns Rückhalt gegeben hat. Außerdem war die Schiedsrichterleistung von Jan Stollberg und seinem Gespann absolut top.“
VORSCHAU
Gegen den SC Weser HO sind drei Punkte eingeplant
Schnell die schwache Leistung auf der Kampfbahn, die in einem 0:3 bei Tündern II mündete, abhaken und alles besser machen! Das sollte am Samstag, 18 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz möglich sein. Denn die Elf von Özkan Ünsal/Henning Schulz trifft auf den SC Weser HO, und der neu gebildete und mit so großen Erwartungen gestartete Verein aus Hessisch Oldendorf findet sich derzeit punktlos auf dem letzten Platz wieder.
Zum Spiel Trainer Özkan Ünsal auf AWESA: „Die Erwartungshaltung für Samstag ist ganz klar: Wiedergutmachung. Nach der unnötigen Niederlage in der vergangenen Woche ist die Mannschaft in der Pflicht, eine Reaktion zu zeigen. Dass der Tabellenplatz eines Gegners nichts über die tatsächliche Stärke aussagt, haben wir gegen Tündern bitter zu spüren bekommen. Diesmal müssen wir vom Anpfiff an mit der richtigen Einstellung, der nötigen Intensität und voller Konzentration auftreten. Wir müssen gegen jeden Gegner 100 Prozent investieren, denn sobald wir nachlassen, kann uns in dieser Liga jede Mannschaft schlagen. Weser verfügt über einige Spieler, die uns mit ihrer Qualität gefährlich werden können. Auf sie müssen wir besonders achten und als Mannschaft konsequent verteidigen. Nichtsdestotrotz spielen wir zu Hause und wollen unser eigenes Spiel durchziehen. Wir möchten mutig auftreten, das Spiel kontrollieren und dem Gegner unseren Fußball aufzwingen. Unsere weiße Heimweste soll auch nach den 90 Minuten Bestand haben und am besten wollen wir sie mit drei Punkten verteidigen.“