Es kam noch schlimmer als erwartet: Gegen den TB Hilligsfeld erlebte der FC Preussen sein nächstes Waterloo. Das „letzte Aufgebot“ von 07 blieb gegen den neuen Tabellenzweiten beim 0:10 ohne jede Chance. Doch so deftig diese Niederlage auch ausgefallen ist, angesichts der in dieser Form wohl einzigartigen Vorkommnisse und Entwicklungen in der Winterpause ist sie keineswegs peinlich und demoralisierend. Ganz im Gegenteil: Die Moral der Spieler von zweiter Mannschaft und Altliga sowie von den reaktivierten Akteuren ist absolut bewunderswert.
„Das Ergebnis spiegelt das Spiel völlig wider“, macht 07-Teamsprecher Steffen Pauder deutlich. „Hilligsfeld wollte sichtlich etwas für die Tordifferenz tun. Zwar hielten wir in den ersten Minuten noch dagegen, doch der TBH sorgte mit präzisen Schnittstellenpässen und einem starken Spiel über die Flügel immer wieder für Gefahr.“ Der Torreigen begann schon in Minute 17: Jonas Schulze traf nach einer Ecke von Sebastian Schäfer. Bis zur Pause erhöhten die „Turner“ auf 4:0. Damit war alles entschieden, und weil nach dem Wechsel wie erwartet den wackeren Preussen zusehends nicht nur die spielerischen Mittel fehlten, sondern vor allem auch die Kräfte schwanden, gabs am Ende die hohe Niederlage.

VORSCHAU
Nächste Herkulesaufgabe für 07 gegen Hinmmelsstürmer des TB

Kann ausgerechnet der FC Preussen die Himmelsstürmer des TB Hilligsfeld aufhalten?
Gelingt den so gebeutelten 07ern am Sonntag, 15 Uhr, ein Punktgewinn oder auch nur eine knappe Niederlage, wäre das für den FC in dieser momentanen Situation gewiss ein Erfolg. Denn der TBH hat sich durch 13 von möglichen 15 Punkten mit 15:2-Toren in diesem Jahr auf Platz 4 gespielt und schnuppert Aufstiegs- und Titelluft, trennen ihn doch nur drei Pünktchen von den beiden Top-Plätzen der Kreisliga!
„Das wird läuferisch eine Herkulesaufgabe“, ist Preussens Teamsprecher Steffen Pauder überzeugt. „Tabellarisch geht es für Hilligsfeld noch um einiges. Durch ihre Jugendarbeit im JVF, haben die TBer meist auch ein sehr junges und laufintensives Team. Das Bild unserer Elf wird sich nach unserem Spiel gegen Königsförde wieder etwas verändern, da unsere Mannschaften direkt hintereinander spielen, und der ein oder andere wohl wieder eine Doppelschicht einlegen muss. Die Rollenverteilung bleibt jedoch die gleiche. Wir wollen es dem Gegner so schwer wie nur möglich machen und möglichst lange die Null hinten halten. Neben dem Platz wollen wir diesmal aber auch für tolle Momente sorgen. Wir werden eine Hüpfburg für die Kleinen da haben, sowie einen Foodtruck für den kleinen und großen Hunger.“